Kann Klopfen wirklich helfen?

Die Ant­wort lau­tet:

Ja und Nein!

Nein, wenn Du glaubst, dass das Klop­fen ein Wun­der­mit­tel ist, das Du Dei­nem Tier nur im aller­größ­ten Not­fall gönnst und glaubst, mit einer oder zwei Minu­ten wäre es getan.

Ja, wenn Du es sinn­voll anwen­dest und bereit bist, Zeit und Arbeit zu inves­tie­ren, um das Klop­fen für Dein Tier

  1. zu erler­nen
  2. es über einen gewis­sen Zeit­raum anzu­wen­den.

Bit­te beden­ke, dass es eine gan­ze Zeit gedau­ert hat, bis das Pro­blem, unter dem Dein Tier lei­det zu den Sym­pto­men geführt hat, die Du heu­te beob­ach­test. Dies gilt nicht nur für emo­tio­na­le Pro­ble­me, die sich über die Zeit zu Ver­hal­tens­stö­run­gen aus­wach­sen. Es gilt auch für kör­per­li­che Beschwer­den, die auf die Dau­er Krank­heits­wert bekom­men.

Und weil das so ist, braucht es auch sei­ne Zeit, bis das Pro­blem wie­der beho­ben ist.

Hast Du Dich ein­mal gefragt, wie­vie­le Din­ge im Kör­per schief lau­fen müs­sen, bis sich z.B. eine mus­ku­lä­re Ver­span­nung im Bewe­gungs­ap­pa­rat zeigt?

Wenn wir unse­rem Tier hel­fen wol­len, sei­ne Ver­span­nun­gen auf­zu­lö­sen, müs­sen wir natür­lich auch beim Klop­fen die Ursa­chen berück­sich­ti­gen und die­se behe­ben.

 

Author: Martina Becher